Kirchheimbolanden – Samstag, 02. Mai 2026 – Gegen 13:18 Uhr ertönte der Alarm der Feuerwehr Kirchheimbolanden, als am Waldrand in unmittelbarer Nähe des Steinbruches „Eisensteiner Kopf“ erste Rauchschwaden sichtbar wurden. Das Feuer breitete sich rasch aus und erforderte aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen und der Ausdehnung des Brandes eine Nachalarmierung benachbarter Feuerwehren aus Dannenfels, Ilbesheim, Marnheim und Oberwiesen.
Einsatzkräfte vor Ort Insgesamt 14 Fahrzeuge und 47 Einsatzkräfte wurden mobilisiert. Innerhalb von knapp zweieinhalb Stunden – bis zum Einsatzende um 15:43 Uhr – gelang es den Helfern, das Feuer unter Einsatz von rund 12 500 Litern Wasser und 15 Litern Schaummittel zu löschen. Der betroffene Bereich umfasste etwa 200 m² Wald- und Kronenholz entlang eines Waldwegs.
Besondere Einsatzschwerpunkte Vom Brand betroffen war auch ein Baumstumpf, in den das Feuer tief in den Boden eindrang. Die Feuerwehr musste daher nicht nur das sichtbare Oberholz bekämpfen, sondern auch den brennenden Stumpf mühsam zerlegen und gründlich auslöschen. Durch den Einsatz von Schaum‑Wasser‑Mischungen und einem Pendelverkehr zur Wasserversorgung konnten die Löscharbeiten effizient durchgeführt werden.
Ergebnis Dank des koordinierten Vorgehens aller beteiligten Einheiten konnte ein größerer Waldbrand verhindert und das betroffene Areal rasch gesichert werden. Der Einsatzleiter Wehrleiter Matthias Groß betonte die schweißtreibende Arbeit, die nötig war, um den tiefen Brandherd zu beseitigen, und bedankte sich für das reibungslose Zusammenspiel der Hilfskräfte aus den umliegenden Gemeinden.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig schnelle Alarmierung, klare Kommunikation und die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren in unserer Region sind – zum Schutz von Natur und Bevölkerung.
Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden